Ex-SpaceX-Manager: Hans Königsmann wird Aufsichtsrat von OHB – WELT

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Ex-Manager von Elon Musks SpaceX wechselt zu Bremer Raumfahrtkonzern

Hans Königsmann genießt großes Ansehen in der Raumfahrt-Branche Hans Königsmann genießt großes Ansehen in der Raumfahrt-Branche

Hans Königsmann genießt großes Ansehen in der Raumfahrt-Branche

Quelle: picture alliance/Courtesy Everett Collection/© Netflix

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Hans Königsmann war einer der wichtigsten Manager von Elon Musks Raumfahrtunternehmen Space X. Jetzt zieht er in das Kontrollgremium des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB ein. Es ist nicht sein erstes Engagement in Deutschland.

Diesem Deutschen hat Tesla-Chef und SpaceX-Gründer Elon Musk bei seinen Raumfahrtplänen viel zu verdanken: Der Ingenieur Hans Königsmann war technischer Mitarbeiter Nummer vier, als Musk vor 20 Jahren sein Raumfahrtunternehmen SpaceX gründete. Heute gilt der US-Konzern als Taktgeber der Branche. Und Königsmann stieg dort bis zum Vizepräsidenten und Chefingenieur auf.

Der 1963 geborene, promovierte Ingenieur zog sich Anfang 2021 bei SpaceX zurück und strebt jetzt eine neue Aufgabe an. Nach WELT AM SONNTAG-Informationen soll Königsmann in den Aufsichtsrat des großen deutschen Raumfahrtkonzerns OHB in Bremen aufrücken.

Das Kontrollgremium soll dazu eigens auf fünf Personen erweitert werden. Die Hauptversammlung am 1. Juni muss die Wahl Königsmanns absegnen, was als Formsache gilt.

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OHB verweist auf die „herausragende Expertise“ des Ingenieurs, der den Aufbau von SpaceX gemeinsam mit Musk von den kleinsten Anfängen begleitete. Er war bei den ersten Fehlschlägen mit der Rakete Falcon 1 bis zu den Erfolgen mit den Modellen Falcon 9, der Dragon-Kapsel für Fracht und Personentransporte oder dem Satellitennetz Starlink dabei.

Königsmann genießt großes Ansehen in der Branche, selbst wenn er hin und wieder über Fehlschläge berichten musste. 2014 wurde er von der US-Bundesbehörde Nasa für seine Verdienste ausgezeichnet. Er verteidigte die Philosophie von Musk, über radikal neue Ideen, wie wiederverwendbare Raketenstufen, und den Mut zum Risiko letztlich Innovationen zu erreichen.

Zwischen dem ehemaligen SpaceX-Manager und OHB gibt es langjährige Beziehungen. Im Rahmen seiner Promotion arbeitete er einst an der Universität Bremen am Kleinsatelliten „Bremsat“, der in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Raumfahrtkonzern entwickelt wurde. Wie es heißt, gab es immer wieder Kontakt zwischen der Familie Fuchs als OHB-Großaktionär sowie dem später in Kalifornien lebenden Königsmann.

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Wie SpaceX verfolgt auch OHB mit 917 Millionen Euro Umsatz 2021 eine breitere Aufstellung, von Satelliten für diverse Missionen samt Dienstleistungen bis hin zum Bau von zunächst kleinen Raketen mit dem Unternehmen Rocket Factory Augsburg.

Für Königsmann wäre OHB nicht das erste Engagement in Deutschland. Seit Oktober 2021 gehört er auch dem Aufsichtsrat von Mynaric an, einem börsennotierten Start-up für Datentransfertechnik im Weltraum und zur Erde per Laserstrahlen. An der Spitze von Mynaric steht seit Mitte 2020 Bulent Altan, ein anderer langjähriger ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter.

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